Tabor & Bodega

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The Rise of Dvnny Seth

08. March 2013
Music

Es läuft uns kalt den Rücken runter. Dvnny Seth, was für ein widerlicher kleiner Lipster-Spast.

Der junge Reagenzglas-Asi aus London hat neben seinem sharpen Steez allerdings auch noch eine interessante Cypress Hill Lil Wayne angehauchte Rotz-Stimme, die uns genau so aggressiv macht wie Freude bereitet.

Seine zeitgeistigen Videos finden wir ordentlich, die Beats schon fast großartig und die Akzent sexuell erregend. Kann man schön auf der nächsten Szene-Party als Visuals an die Wand beamen und in der vergoldeten Zahnspange pulen.

Pumpt bitte auch mal seine beiden EPs und bestätigt eure Zustimmung mit einem inflationär verteilten Fizzy Bizzy Like unter diesem Textbeitrag.

Everybody is free

07. March 2013
Music

Lapalux – BETHR

http://www.soundcloud.com/lapalux
http://www.lapalux.com
http://twitter.com/#!/Lapalux
http://www.facebook.com/Lapaluxmusic

White Boy hatte T&B bis jetzt noch nie überzeugt. Aber Song und Video machen einiges her und sind nun mit Summa cum(!) Laude und einem Maikäfer im Hausaufgabenheft durch den harten Auswahlprozess gerutscht.

Das liegt eventuell auch am Produzenten des Tracks. Tommy Kruise, ein bekanntes Gesicht der Montrealer Bass-Trap-Rap-Szene und Homeslice von Lunice, hatte hier seine Fettfinger an den Reglern. Bitte tut euch selber mal was Gutes und hört in ein paar seiner Mixe rein. Ihr wollt euch direkt ein nasses Handtuch unter eure SSUR Kappe klemmen und eine Scheibe einschlagen vor Freude. Ist echt stabiler Shice, den der dicke Junge aus Kanada da schraubt.

“Potential Fans” könnt ihr für ein müdes Lächeln und einen hastigen Klick für umme auf Aarons Bandcamp Seite ziehen.

Fetzig, sagen wir!

Mehr Aaron Cohen Kram: hier.

 

Fucking Buraka Som Sistema. Schon vor zwei Jahren mal live auf dem Berlin Festival gesehen und vor Freude in die Hosen gepinkelt. Die Crew aus Lissabon ist der Inbegriff der rhytmischen Überforderung für alle deutschen Kartoffelköppe. Kuduro, Zouk und Tuki stammen eben aus den Ländern, die nicht nur geografisch sondern in erster Linie motorisch am weitesten von Deutschland entfernt sind. Wäre das nicht schon Ansage genug, gießen BSS noch eine ordentliche Portion elektronischer Elementen aus Europa dazu und blamieren mit dieser salzigen Kombination eine ganze unbewegliche Ethnie wie unsere.

Gott sei dank gibt es ja auch unser Lande noch Menschen, die dieser Mucke würdig sind. Ohne Aufforderung können WIR sowohl den Crib Walk als auch den (wahren) Harlem Shake souverän in jeder Großraum-Disse rausholen und dabei elegant das Gucci-Bandana schwingen. Da ist es also auch kein Problem -wie von Buraka verlangt- die heiße Affäre mit dem gutgebauten Animateur im letzten Dom Rep Urlaub tänzerisch zu interpretieren.

Locker easy.

In Lissabon hat der Boiler Room nun Buraka Som Sistema hinter das Pult gestellt und geschaut was passiert. Es wurden 50 Minuten Bababababa baba ba babababa ba ba!

By virtual global standards Buraka Som Sistema is the main group responsible for the tidal-wave of kuduro sounds falling on Western ears in the mid ’00s. We’ve been keeping close tabs on the Portuguese producers for some time and have been well-joyed to see them evolve from their initial “Sound of Kuduro” banger (which featured M.I.A. and DJ Znobia) to their more recent Komba LP mutations. The crew very recently dropped a phenomenal, tweaked-out 50-minute set at underground electronic party Boiler Room‘s offshoot location in Lisbon. Watch the full Buraka Som Sistema set below — which is heavy-packed with some kuduro, zouk bass, and tuki gems. Stream the podcast directly here.

 

Director: Phillip T. Annand (@OnAwardTour)
Editor: Vinny Picone (www.vincentpicone.com)
Shot By: TONE & Vinny Picone (www.photobytone.com)

DOWNLOAD & LISTEN: https://soundcloud.com/flatbushzombie…

(An Electric Kool-Ade & Intergalactic Madbury Club Production)